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BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Musikzusammenstellung: Anette Fassl

06.00 Uhr
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06.05 Uhr
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mit Gedanken zur Adventszeit Inge Broy Zwischen 6.05 und 6.30: Zum Fest Mariä Empfängnis Astrid Uhr 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

08.30 Uhr
kulturWelt

09.00 Uhr
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Überleben im Eis Die Geschichte der Ada Blackjack Strafkolonien als Siedlungsstrategie Das Kalenderblatt 8.12.1985 Die erste Folge der deutschen Fernsehserie Lindenstraße wird ausgestrahlt Von Susi Weichselbaumer . Überleben im Eis - die Geschichte der Ada Blackjack Autorin: Karin Becker / Regie: Rainer Schaller Zwei Jahre in eisiger Ödnis: Weil sie das Geld für ihren kranken Sohn benötigt, lässt sich die indigene Näherin Ada Blackjack auf eine halsbrecherische Arktis-Expedition ein. Mit vier jungen und unerfahrenen Männern bricht sie im Jahr 1921 in Nome, Alaska, auf. Die fünf sollen die Insel "Wrangel Island", 140 Kilometer von der sibirischen Küste entfernt, mindestens ein Jahr lang bewohnen. Ihre Vorräte reichen jedoch nur für ein halbes Jahr - der Rest soll erjagt werden. Zunächst verläuft die Expedition nach Plan, doch das Rettungs-Schiff bleibt im Sommer 1922 im Eis stecken. Als dann auch noch die gefürchtete Seefahrer- und Entdecker-Krankheit Skorbut zuschlägt, zieht Panik ins Camp auf Wrangel Island ein. Drei Männer verlassen Wrangel Island und lassen Ada Blackjack mit einem Kranken zurück. Auf sich gestellt muss Ada Blackjack nun im Eis den Umgang mit Waffen und das Stellen von Tierfallen lernen. Doch die Tiere auf der Insel werden immer rarer. Am Ende wird Ada Blackjack die einzige sein, die die Expedition auf Wrangel Island überlebt. Strafkolonien als Siedlungsstrategie Autorin: Lisa Pausch / Regie: Martin Trauner Ab dem frühen 15. Jahrhunderten setzten Kolonialmächte auf Zwangsmigration, um Länder zu besetzen, Kolonien zu gründen und ihre Reichtümer wirtschaftlich auszubeuten. Bis zur Schließung der letzten europäischen Strafkolonie in Französisch-Guayana im Jahr 1953 waren hunderttausende Strafgefangene auf Inseln, in Grenzregionen oder abgeschiedene Gebiete geschickt worden. So eröffnete 1904 das von der spanischen Krone unabhängige Argentinien ein Gefängnis an seiner südlichsten Grenze auf Feuerland. Die meist männlichen Strafgefangenen sollten die Stadt Ushuaia aufbauen und sich auch langfristig ansiedeln. Nach dem Prinzip "Regieren ist Besiedeln" vertrieb und tötete der argentinische Staat indigene Völker und förderte gezielt die weiße europäische Einwanderung. Der Männerüberschuss rund um die Strafkolonie war groß und so landeten Frauen als Opfer von Menschenhandel in den Bordellen der Stadt im Aufschwung. Lange Zeit wurden die Geschichte von Kolonialismus und Migration getrennt gedacht, kritisieren Forschende heute. Sie fordern eine neue Perspektive auf die Weltgeschichte im Kontext von Zwangsmigration und Bestrafung, die Systeme unfreier Arbeit und Ausbeutung auch nach der Abschaffung der Sklaverei fortführten. Moderation: Birgit Magiera Redaktion: Nicole Ruchlak

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch

radioReportage: Warum jetzt noch verzichten? Alkoholkonsum im hohen Alter Von Sabine März-Lerch und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung um 20.05 Uhr

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Die Gebärmutter, der Uterus Viel mehr als ein Teil der Geschlechtsorgane Sterben Chronologie des letzten Abschieds Das Kalenderblatt 8.12.1985 Die erste Folge der deutschen Fernsehserie Lindenstraße wird ausgestrahlt Von Susi Weichselbaumer . Die Gebärmutter, der Uterus - viel mehr als ein Teil der Geschlechtsorgane Autorin: Birgit Magiera / Regie: Anja Scheifinger Die Form und Größe der Gebärmutter, lateinisch "Uterus", erinnert an eine Birne, die hohl ist und umgedreht im unteren Bauch sitzt. Sie ist der Teil der weiblichen Geschlechtsorgane, in dem sich die bereits befruchtete Eizelle einnistet und sich bis zur Geburt zum Fötus entwickelt. Kurz vor der Geburt hat sich die Gebärmutter auf die Größe von etwa zwei Fußbällen ausgedehnt. Sie ist also eine Art Geburtshöhle, der Raum, in dem neues Leben entsteht, das erste Zuhause jedes Menschen. Ohne sie wäre die Entstehung menschlichen Lebens nicht möglich. Der obere Teil des Uterus besteht hauptsächlich aus Muskelschichten, die sich während der Geburt zusammenziehen. Ohne Schwangerschaft werden die oberen Schichten der Gebärmutterschleimhaut als Monatsblutung abgestoßen. In der Mythologie finden sich deshalb auch Darstellungen des weiblichen Beckenraumes als Ort der ewigen Erneuerung des Lebens. Symbole dafür sind Kelche, Schalen, Kessel, Körbe und andere runde Gefäße. Sterben - Chronologie des letzten Abschieds Autorin: Justina Schreiber / Regie: Irene Schuck Alle Menschen müssen sterben. Aber jeder Tod verläuft anders. Trotzdem lassen sich in der Regel bestimmte physiologische Phasen definieren,die auf das nahende Ende hinweisen. Zunehmende Schwäche, Müdigkeit und Bettlägerigkeit gehen mit dem schrittweisen Erlöschen von Organfunktionen einher. Der natürliche Prozess, der meist bei herzfernen Körperteilen beginnt, endet mit dem Zusammenbruch der Herz- oder Atemtätigkeit - sofern keine medizinischen Apparate zum Einsatz kommen. Kurz darauf stellt auch das Hirn seine Tätigkeit ein. Manchmal geht es blitzschnell, dann wieder lässt sich der Tod mehr Zeit. Wie und ob sich Sterbende mit ihrer Situation bewusst auseinandersetzen, hängt von vielen individuellen, kulturellen und gesellschaftlichen Faktoren ab. Und: Nicht alle haben das Bedürfnis, Bilanz zu ziehen und Abschied zu nehmen. Schließlich geht das Leben solange weiter, bis der Tod eintritt. Erstsendung 31. Oktober 2018 Moderation: Yvonne Maier Redaktion: Matthias Eggert

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

Liberia Amerikas afrikanische Stieftochter Von Ariane Stolterfoht .

18.30 Uhr
radioMikro

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Hanna Solo Entführung im Zoo Von Christian Gailus Erzählt von Stephan Zinner Hanna SoloII (4/5): Entführung im Zoo Hanna ist mit dem Hort im Zoo. Dort beobachtet sie einen Jungen, der offenbar ein Tier entführen will. Hanna greift ein und verwandelt sich in "Hanna Solo". Gemeinsam mit Chewie Gum Backa nimmt sie die Verfolgung auf. (Erzählt von Stephan Zinner)

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Mit Franziska Eder und Roderich Fabian Diese Sendung mit allen Beiträgen und Interviews hören Sie auch in der BR Radio App bei Bayern 2 und unter www.bayern2.de/zuendfunk.

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung von 14.05 Uhr

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Donnerstag

Lea ist zehn, als ihr Land vom Sozialismus in den Kapitalismus kippt. Alle Gewissheiten lösen sich auf - und Stalin war wohl doch kein Kinderfreund? Lea Ypis fesselndes Memoir, komplett gelesen von Katja Bürkle. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp und Kirsten Böttcher

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Die Musik von Morgen

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.03 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zur Adventszeit Inge Broy und Kalenderblatt 9.12.1918 Tristan Tzara veröffentlicht das Manifest des Dadaismus .

00.10 Uhr
Concerto bavarese

Herbert Hechtel: "Einstellungen" (ars nova ensemble nürnberg: Werner Heider); "Phönix II" (Christina Hussong, Laurenzius Strehl, Gambe); "Mondo II" (Markus Krusche, Klarinette); "Relazione per due" (Dirk Keilhack, Vivienne Keilhack, Klavier; Bamberger Symphoniker: Georg Schmöhe); Dieter Buwen: "Quadrophonia" (Dieter Buwen, Orgel); Hans Ludwig Schilling: "Metamorphosen über ein altes Liebeslied" (Bläservereinigung der Nürnberger Symphoniker); Kerstin Thieme: "Tre Capricetti amorosi" (Erich Appel, Klavier) Neben Heinrich Hartl, Klaus Hashagen, Werner Heider und Stefan Hippe zählt er zu den "fünf großen H" der fränkischen Neue-Musik-Szene: der Komponist und Musikpädagoge Herbert Hechtel. Im Frühjahr 2014 ist er verstorben, am 9. Dezember 2022 jährt sich sein Geburtstag zum 85. Mal. In Ansbach kam er 1937 zur Welt. Bereits als Schüler komponierte er erste kleinere Werke. Nach dem Abitur studierte er zunächst an der Musikhochschule München Schulmusik, Violine und Komposition, danach an der Stuttgarter Musikhochschule Komposition bei Erhard Karkoschka. 1967 schloss er ein Studium der Musikwissenschaft, Psychologie und Philosophie in Erlangen an. Im selben Jahr wurde er mit dem Kompositionspreis der Jeunesses Musicales ausgezeichnet. 1968 begann er dann seine Tätigkeit als Gymnasiallehrer für Musik am musischen Christian-Ernst-Gymnasium in Erlangen. Herbert Hechtel hat über fünfzig Solo-, Kammermusik- und Ensemble-Stücke komponiert, außerdem Lieder-, Chor- und Orchesterwerke, darunter das im Auftrag der Stadt Erlangen 1985 zum Jahr der Musik entstandene Klavierkonzert für zwei Pianisten und Orchester "Relazione per due". Wie viele seine Werke wurde auch dieses vom Bayerischen Rundfunk - Studio Nürnberg aufgenommen, und es erklingt auch in unserer Hechtel-Hommage im Concerto bavarese am Geburtstag des Komponisten.

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Franz Adolf Berwald: Symphonie Nr. 4 Es-Dur - "Symphonie naïve" (Royal Philharmonic Orchestra: Ivor Bolton); Arnold Mendelssohn: "Moderne Suite", op. 79 (Elzbieta Sternlicht, Klavier); Carl Philipp Emanuel Bach: Flötenkonzert d-Moll, Wq 22 (Jacques Zoon, Flöte; Berliner Barock Solisten); Antonio Vivaldi: Sonate a-Moll, R 43 (Isabel Gehweiler, Violoncello; AljaĆŸ Cvirn, Gitarre); Henryk Wieniawski: Violinkonzert Nr. 1 fis-Moll (Itzhak Perlman, Violine; London Philharmonic Orchestra: Seiji Ozawa)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Richard Wagner: "Siegfried-Idyll" (MDR-Sinfonieorchester: Christof Prick); Orlando di Lasso: "Psalmus Primus Poenitentialis" (Collegium Vocale Gent: Philippe Herreweghe); George Enescu: Kammersymphonie, op. 33 (Christoph Renz, Flöte; Roberto Baltar, Oboe; Mirjam Budday, Englischhorn; Ulf Guido Schäfer, Klarinette; Malte Refardt, Fagott; Daniel Adam, Horn; Fabian Neuhaus, Trompete; Kathrin Rabus, Violine; Anna Lewis, Viola; Nikolai Schneider, Violoncello; Jürgen Norman, Kontrabass; Markus Becker, Klavier)

04.58 Uhr
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